Donnerstag, 7. Mai 2015

Brigitte schreibt: Mütter als Kolleginnen seien der pure Horror


Liebes Brigitte-Redaktionsteam,
#brigitteonline 
nicht nur als Mutter von 4 Kindern, sondern auch als Mensch und Frau und Kollegin und Freundin und Nachbarin frage ich mich ehrlich: 

Was, nur was kann euch dazu erwogen haben, solch ignoranten und einseitigen, fast schon diskriminierenden Artikel (siehe Mütter als Kolleginnen) zu veröffentlichen? Und das von jemande*r, die hauptberuflich mit Worten und Texten arbeitet a.k.a. Marion Hackl? 

An dieser Stelle zitiere ich kurz, was ich meine:

"Eine Mutter als Kollegin ist eine besondere Spezies. Berufstätige Mütter können nämlich vor allem eines in Perfektion: purer Horror sein. Sie fordern. Anerkennung beispielsweise. Nicht unbedingt für die geleistete Arbeit, sondern primär für die Doppelbelastung, die sie als Mutter mit Berufstätigkeit haben."

- Bitte etwas mehr durchdachte, recherchierte(!) und in den Argumenten differenzierende Texte in Zukunft und weniger Provokation nur der PR wegen. 
Ihr könnt auch Leser*innen behalten/dazu gewinnen, ohne (mindestens) die Hälfte der Bevölkerung anzuprangern, abzuwerten und bestehende gesellschaftliche Vorurteile zu reproduzieren. 
Und noch etwas:    nebenbei gesagt gibt es auch VÄTER... nur mal so nebenbei!

Danke!

Ps. Liebe Frau Hackl, vielleicht auch einfach mal hier nachlesen:
Studie von Ernst & Young: Arbeitende Mütter sind die am effizientesten arbeitenden Arbeitnehmerinnen




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen