Dienstag, 22. Dezember 2015

Empfehlung: Filmbeitrag

SIND UNS BEHINDERTE EGAL? 

Filmbeitrag von Michael Bartlewski


In aller Kürze: 

Dieser Beitrag lohnt sich unbedingt anzuschauen: "Sind uns Behinderte egal?" von Die Frage bei PULS
Der Reporter Michael Bartlewski begegnet Menschen mit Behinderung, lernt ihr alltägliches Leben kennen und geht Einseitigkeiten, Vorurteilen und Ungerechtigkeiten gegenüber behinderten Menschen auf den Grund. Nach und nach reflektiert er dabei auch seine eigenen Voreingenommenheiten und erfährt, wie sich durch neue Begegnungen seine eigenen Vorannahmen verändern. 

Montag, 21. Dezember 2015

Kinderbuch-Tipp: LASS SAMIRAS HAND NICHT LOS

eine Rezenion von 
Sebastian Schneider
LASS SAMIRAS HAND NICHT LOS  

Thema "Flucht und Asyl" in Kinderbüchern dargestellt


Worum geht's?

"Lass Samiras Hand nicht los" (Dürr, Morten (2011), Picus Verlag Wien) beginnt mit Nadims Angst in die Schule zu gehen. Deshalb hat er sich in seinem Zimmer eingeschlossen. Nadim fürchtet sich vor den großen Jungen, den betrunkenen Männern, den Autos und den großen Hunden. Er vermisst seine Schwester Samira, die im Krieg gestorben ist, genauso wie der gemeinsame Vater. Interessant bereits an dieser Stelle ist, dass er seinen Vater nie vermisst und einen Namen hat dieser auch nicht! Gemeinsam mit der Mutter ist er eingewandert - „aus einem anderen Land in die neue Stadt gekommen“. Bisher hat ihn die Mutter auf dem Schulweg begleitet, aber ab Montag muss sie arbeiten. Deshalb ruft sie Nadims Onkel hinzu. Mit ihm vereinbart er schließlich, als großer Bruder auf dem Schulweg auf seine kleine Schwester aufzupassen. Und so, als großer Bruder, schafft Nadim dann im zweiten Kapitel den Schulweg auch ohne seine Mutter. Indem er die Verantwortung für seine imaginierte kleine Schwester trägt, schafft er es, seine Ängste zu bewältigen, und das die ganze Woche. 

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Flüchtlingskinder in Kitas willkommen heißen

Flüchtlingskinder in Kitas - Herausforderung in der Praxis


„Das Ankommen eines Flüchtlingskindes in Deutschland gleicht aktuell einer Lotterie“, so der Leiter der Abteilung Kinderrechte und Bildung, UNICEF Deutschland, Dr. Sedlmayr. Mich berührte diese Aussage auf einer Fachtagung sehr: trifft sie doch präzise auf meine Beobachtungen und Erfahrungen der letzten Wochen und Monate zu. Abhängig vom Bundesland, der jeweiligen Kommune oder Stadt kann ein Ankommen und Willkommen sehr unterschiedlich aussehen und dauern. Immer wieder tendiere ich zwischen Fassungslosigkeit, Frustration und einem Willen zur Veränderung und ja - ich will eine VERBESSERUNG der Situation für vertriebene und geflohene Menschen. Sofort.