Seminare

 

Einführungskurse & Sensibilisierung

   - Fortbildungen und Workshops als Impuls -


Für den (ersten) Einstieg in bestimmte Themenfelder bieten sich impulsgebende Fortbildungen und Workshops an. Sie können eine gute Möglichkeit sein, sich neuen Themen zu öffnen und Inspiration für bisher Unbekanntes zu bekommen.
Obwohl diese Veranstaltungen z.T. kurz sind, geben sie Anregungen und Impulse zum Nachdenken, Überdenken und (Weiter-)Entwickeln.

Ich arbeite mit einem methodischen Dreieck aus Übungen zur Selbstreflexion, kurzen theoretischen Inputs zur Wissenserweiterung und anschließenden Elementen zur Praxisreflexion und sofern gewünscht Praxistransfer. Grundvoraussetzung ist immer, die gesamte Gruppe in dem eigenen Lernprozess zu begleiten, das gemeinsame Wissen zusammenzutragen und durch ausreichenden (kollegialen) Austausch neue Perspektiven und Informationen zu bekommen.


mehrtägige Fortbildungen & Vertiefungsseminare

- Fortbildungen zur Wissenserweiterung und als Entwicklungswerkstätten -


Eine tiefere inhaltliche Auseinandersetzung braucht im Gegensatz zu den Impulsseminaren mehr Raum und Zeit für Reflexion und Austausch. Mehrere Tage, an denen sich gemeinsam ausgetauscht und reflektiert wird, sind eine gute Voraussetzung, um die Inhalte auch im späteren Nachhinein in die eigene Handlungspraxis übernehmen zu können. 

Auch hier arbeite ich mit Übungen zur Selbstreflexion, theoretischen Inputs (zur gezielten Vertiefung und) zur Wissenserweiterung und anschließenden Elementen zur Praxisreflexion. Außerdem nutzen einige Gruppen die Seminare auch als Entwicklungswerkstatt für ihre eigene pädagogische Alltagspraxis entlang der Fragestellung:  
Wie können die Inhalte in unser pädagogisches Arbeiten einfließen?
Grundvoraussetzung ist natürlich auch hier, dass der Prozess an den Bedürfnissen und Wünschen der Gruppe orientiert ist und entlang der Praxis und der Beispiele der Teilnehmenden arbeitet.

 

thematische Schwerpunkte

    - Worum kann es gehen? -


  • AKTUELL: Flucht & Asyl im Erleben von Kindern und Familien
  • Diversity / Vielfalt - ein gelingender Umgang mit Unterschieden
  • Inklusion
  • Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung / Anti-Bias-Ansatz
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Behinderung
  • Lebensalter / Adultismus
  • Klassismus und Armut
  • Critical Whiteness: kritisches Weißsein (als 'weiße' Person Rassismus reflektieren)

 konkrete pädagogische Handlungspraxis

Inklusion umsetzen -
aber wie?
  • Partizipation und Inklusion in Bildungsinstitutionen
  • Intervenieren bei Ausgrenzung und Diskriminierung in Kita und Schule
  • gelingende Erziehungspartnerschaft mit Eltern
  • Armut und seine Auswirkungen für Familien und Kinder
  • Vielfalt in der Lernumgebung/Raumgestaltung (z.B. Kinderbücher & Kinderliteratur):  Kinderbücher für die inklusive Interaktion mit Kindern.pdf (S.19)
  • "Die spielen doch nur?!" - Bedeutung des kindlichen Spiels als Bildungsprozess
  • Wenn Kinder sich rassistisch äußern...

 

Zielgruppen

- Wer kann kommen? -


Grundsätzlich richten sich die Veranstaltungen sowohl an Teams (Inhouse), als auch an gemischte Gruppen.
  • Erzieher*innen / Pädagog*innen
  • Leitungskräfte / Fachberatungen / Trägervertreter*innen
  • Lehrer*innen / Schulsozialarbeiter*innen
  • Jugendliche / Studierende
  • Eltern
  • Interessierte
   

Formate von Fortbildungen & Seminare

- Können Veranstaltungen im Format an Gruppen angepasst werden? -


Ganz nach Ihrem Bedarf kann das Format an die Bedürfnisse der Gruppe und die jeweiligen Inhalte angepasst werden


ausgewählte Ausschreibungen

 

Vielfalt als Chance, Ausgrenzung als Barriere
“Gemeinsam stark für Vielfalt“ - so steht es als anregender Titel auf zahlreichen neu erschienen Veröffentlichungen. Was jedoch in der Theorie schön und erstrebenswert klingt, bedeutet in der konkreten pädagogischen Praxis, die Unterschiede und Vielfalt innerhalb der Einrichtungen, unter den Kindern und Jugendlichen, den Eltern und innerhalb des Teams zu thematisieren und zu respektieren. Gleichzeitig heißt dieses Arbeiten aber auch, genauer bei Einseitigkeiten, Ausgrenzung und Benachteiligung hinzusehen und zu widerstehen. Inklusives Arbeiten ist dringend erforderlich. Zusätzlich stehen Pädagog*innen unter immensem Druck: Wie die Anforderungen umsetzen ohne Kinder dabei zu verlieren?
Wichtig für diese Auseinandersetzung ist das fokussierte Beleuchten von Vorurteilen (Exklusion), als Gegenmodell zu Inklusion.
Ziel der Veranstaltung ist es, inklusives Arbeiten nicht nur als ein Modell zu verstehen, in dem einzelnen Unterschiede von Menschen thematisiert werden, sondern sensibilisiert zu sein für einen kompetenten und professionellen Umgang mit allen Aspekten von Identität einerseits, und für vorhandene Barrieren, die zu Bildungsbenachteiligungen und Chancenungleichheit führen können andererseits.

Intervention bei Ungerechtigkeiten
und Ausgrenzung muss gelernt und geübt sein

Intervenieren bei Ausgrenzung und Diskriminierung
Bereits in Kitas und Schulen kann man überall beobachten, wie Kinder sich untereinander vom gegenseitigen Spiel ausgrenzen, sich hänseln und sogar mobben. Zum Teil schmerzhaft werden dabei Hinweise auf einzelne Identitätsmerkmale ("Du darfst nicht mitspielen, du bist zu dick!" / "Ihhgitt, deine Haare stinken.") benutzt, um die eigenen Spielinteressen zu vertreten. Pädagog*innen sind aufgefordert, dort zu intervenieren und zu handeln. Aber wie können Kinder dabei unterstützt werden, aktiv zu werden bei Ungerechtigkeiten und Ausgrenzung? Welche Strategien können pädagogische Fachkräfte entwickeln, um kein Kind bloß zu stellen oder gar beschuldigend zu verurteilen?
Und auch auf Erwachsenenebene sind Erzieher*innen immer wieder gefragt, sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung zu positionieren und eingreifend zu agieren: in Konflikten mit Eltern und in Auseinandersetzungen mit Kolleg*innen. Auch hier gilt es, unaufgeregt einzugreifen - aber wie. 
Die Veranstaltung hat zum Ziel, Momente der Ausgrenzung und Diskriminierung zu erkennen und Strategien zu entwickeln, wie auf den unterschiedlichen Ebenen interveniert werden kann.

Literaturliste Kinderbücher zum Intervenieren.pdf